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November 10, 2008

Chipperfield to build new Kunsthaus in Zurich

David Chipperfield has been announced as the winner of the international competition to design an extension to the Kunsthaus (art museum) of Zurich, Switzerland. 214 architecture offices from 22 countries were taking part in this competition. As usually in Zurich only the architect has been announced yet, images and more information is yet to be published at a press conference in December. According to the press briefing, a large majority of the jury voted for Chipperfield's project, which is supposed a "classic Chipperfield".1

update
Further information, along with images and plans have been scheduled to be published in December, but according to the Kunsthaus Zurich some unauthorised images were published which only show an early design stage.


kunsthaus_1.1242465, originally uploaded by scisar.



kunsthaus 2_1.1242558-1, originally uploaded by scisar.



The NZZ describes it as an "unfussy and straightforward art-palazzo without 'starchitect'-allures, an almost Protestant sobriety, austerity and modesty suiting a Zwinglian Zurich" (sort of similar to the Calvinistic Geneva, for the uninitiated).
However the first of the two images shows indeed a very subtle addition that creates somewhat of an ensemble with the existing Kunsthaus building, with similar materialization and color, yet maintaining a certain autonomy. It clearly shows the architects sensibility by the treatment of the situation. Rethinking the Heldplatz as a "Platz" rather than a mere agglomeration transit ways and an infrastructural node, would allow it to become a counterpart to the Bellevue, further towards the Opera house, and a central location for the Hochschul- and Museumsquarter - although this hasn't been part of the competition I do think the city will have to give it some serious thought.
Contrary to perhaps future projects in Basel or existing ones in Lucerne, pushing larger and important buildings in Zurich has become increasingly difficult in the last twenty years, resulting in a number of projects but most of which ultimately disappear. Like the congress center at the lake by Rafael Moneo which didn't survice a public vote on the project. This results in a complete lack of so-called 'icons', e.g. the KKL in Lucerne by Jean Nouvel and similar projects elswhere in Switzerland (of course except perhaps some "older" ones representing a newly found conscious of the city when the federal state was established some 150 years ago; but those buildings, for instance the ETH by Gottfired Semper, had a different relevance and reception at the time)
I guess it is too early to judge solely on two images, but besides that the NZZ got all excited about the Chipperfield's understatement, I am rather hopeful that perhaps this austere appearance will be a good choice for Zurich, at least one that will be accepted by the public.
The building will cost an estimated 150Mio sFr. and should be finished by 2015.

via:
NZZ, "David Chipperfield soll das neue Kunsthaus bauen", 08.11.2008
via NZZ, "Schnörkelloser Kunstpalazzo", 10.11.2008
via 2 "unauthorised images" reaction of the Kunsthaus [PDF], 10.11.2008
Images © of David Chipperfield Architects

February 15, 2007

Schweizer Architekturzeitschriften und Newsanbieter

2005 startete Stefan Kurath und sein Büronetzwerk UrbaNplus eine Newsletter Aktion namens urban_plus_news.
In fast schon bester Guerilla-Advertisment Manier versandte er E-Mails an Büro's von Architektinnen und Architekten die er kannte. Das UrbaNplus-Newsletter war so ausgelegt, dass man es gerne weiterversenden sollte und gespiesen wurde es von verschiedenen Imputs durch Kolleginnen und Kollegen die gerne auf eines Ihrer neuen Bauten aufmerksam machen wollten, eine Einweihung eines Projektes oder einer Austellung nun das Spektrum war breit gefächert. Mir schien die ganze Aktion schien ziemlich gut anzukommen, im Endeffekt eigentlich ein P2P(Peer to Peer)-Informationssystem für Architektinnen und Architekten. Zum Glück für Stefan und leider für uns Benutzer und Leser, hatte er immer mehr zu tun in seinem Büro und die anfänglich monatlichen Neuigkeiten wurden immer weniger bis sie schliesslich Mitte August 2006 versiegten. Das Büro durfte überhand nhemen, deswegen lässt sich nur hoffen dass er bald vielleicht einen Praktikanten einstellt um die News weiterzuführen ;-)

Letze Woche nun habe ich mich für dene neuen Newsletter der Swiss-Architects-Seite eingeschrieben. Swiss-Architects ist eine Platform für Architektinnen und Architekten sowie deren Büros um sich online präsentieren zu können, mittlerweile gibt es auch Ableger in der ganzen Welt doch geführt wird die Seite und die "Spin-Offs" von den PSA-Publishers in Zürich.
Nun ich weiss nicht so recht was ich erwartet habe von diesem Newsletter, die Idee für einen solchen ist wahrlich nicht neu (siehe weiter oben) und die Seite von Swiss-Architects war nun auch nicht bekannt als eine News-Seite (oder doch?).
Was mich allerdings aufhorchen liess war dass es in Zusammenarbeit mit Hochparterre enstehen wird und, dass Inge Beckel mit an Bord dieses Newsletter sein sollte als "editorin".
Inge, eine gestandene Redakteurin bei Tec21 sowie Verfasserin vieler Artikel die in diversen Schweizer Architekturzeitschriften abgedruckt wurden, sollte als einen gewissen Standard setzen und in meinen Augen auch das redaktionelle Rückgrat bilden. Wenn man beispielsweise einen Blick wirft ins Impressum von Marc Angélil's neues Buch Indizien, wird man merken dass sie keine unerhebliche Mitarbeit daran geleistet hat.

Soweit so gut, doch als ich die gestrige Ausgabe dieses Swiss-Architects-Newsletters erhalten habe, war ich doch etwas überrascht über einen Artikel von Axel Simon über die vier führenden Architekturzeitschriften der Schweiz. Um die Liste auch nun hier nochmals zu erwähnen, er listete das "Hochparterre", "Tec21", "Werk Bauen und Wohnen" sowie die "Archithese".
Im Grunde genommen liesse isch an dieser Liste nichts auszusetzten, doch ich hätte es gerne gesehen, dass das Magazin "Trans" welches an der ETH Zürich erscheint ebenfalls eine Erwähnung irgendwelcher Art gefunden hätte. Qualitativ und bezüglich Autorenschaft kann das "Trans" durchaus mithalten, deshalb würde ich für eine demnächst erweiterte Fassung dieser Liste plädieren. Die "grossen vier", wie so oft haben schon genug Aufmerksamkeit.
Ich denke dem bliebe nichts weiteres hinzuzufügen, bis auf einen Verweis auf die baldige neue Ausgabe von "Trans", möge das "Rauschen im Blätterwald" erst dann richtig beginnen...